myGymer Movie


Der Gymer Kirchenfeld zeigt im zweiten Semester 17/18 drei Filme. Je einer aus Griechenland und Georgien sowie eine Produktion aus Deutschland/Frankreich/Belgien.

«Worlds Apart» aus Griechenland von Christopher Papakaliatis verknüpft drei Liebesgeschichten mit den Krisen des heutigen Griechenland und der griechischen Mythologie, «The Other Bank» von George Ovashvili widmet sich der Machtpolitik und ihren fatalen Auswirkungen auf Einzelschicksale und «Das Schwein von Gaza» von Sylvain Estibal ist eine politisch inkorrekte «Völkerverständigungskomödie».

Das Angebot ist offen für alle Schülerinnen und Schüler sowie Angehörige des Gymnasiums Kirchenfeld.

Die Teilnehmerzahl ist auf 75 beschränkt. Zur Anmeldung für den ersten Film: Doodle-Umfrage


Montag, 19. März, 18.30 Uhr: Christopher Papakaliatis; Griechenland (2015), «Worlds Apart»

Eros (Eρως), der Gliederlösende, schüttelt in der Stadt Athen Liebespaare, bittersüss und unbezähmbar. Das kann mitunter tödlich enden, gelegentlich eine peinliche Heimlichkeit, manchmal aber auch die zweite Chance im Leben werden, obschon man die Hoffnung darauf längst begraben hat… Papakaliatis beherrscht das filmische Spiel mit den 3 Liebesreigen meisterhaft und verwebt dabei die Flüchtlings- und Wirtschaftskrise im heutigen Griechenland mit der antiken Mythologie. Seine Darstellung der menschlichen Sehnsüchte und des Begehrens ist in jeder Sequenz berührend und aufwühlend, aber niemals ordinär oder abgedroschen. Ein Juwel des zeitgenössischen griechischen Filmschaffens!


Dienstag, 15. Mai, 18.30 Uhr: George Ovashvili; Georgien (2010), «The Other Bank»

Im zweiten Film stehen die erbarmungslose Machtpolitik und ihre fatalen Auswirkungen auf die Einzelschicksale im Zentrum. Der Flüchtlingsjunge Tedo fristet mit seiner Mutter Keto ein erbärmliches Leben in der georgischen Hauptstadt Tiflis. Sie stammen aus der abtrünnigen georgischen Teilrepublik Abchasien, die nur von Russland anerkannt und unterstützt wird. Im Alter von 12 Jahren macht sich der randständige Tedo auf die Suche nach seinem in Abchasien zurückgebliebenen Vater. Eine lebensgefährliche Reise in die Kriegsregionen im Kaukasus beginnt. Was der Junge am Ende findet, wird ihm nicht gefallen…


Montag, 4. Juni, 18.30 Uhr: Sylvain Estibal; Deutschland/Frankreich/Belgien (2011) «Das Schwein von Gaza»

Der Nahost-Konflikt mal etwas anders: In seiner hochgradig absurden «Völkerverständigungskomödie» begibt sich Sylvain Estibal aufs schlüpfrige Glatteis des politisch inkorrekten Humors. Wer den Irrsinn der israelischen Siedlungspolitik, den fundamentalistischen Terror des arabischen Widerstandes oder ganz einfach Hängebauchschweine mit Sprengstoffgürteln unerträglich findet, dem ist dringendst vom Besuch unserer Vorführung abzuraten!


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