Europa-Diskussionen in Bern und Brüssel


Hochbetrieb beim europäischen Jugendparlament: In den ersten März-Wochen stand zuerst eine Regionalsession in Bern und dann die europäische Veranstaltung in Brüssel auf dem Programm.

Die EYP-Regionalsession fand vom 3. bis 4. März  in Bern statt. Das Organisationskomitee bestand hauptsächlich aus Lernenden des Gymnasiums Kirchenfeld und wurde von Vivienne Heinzelmann (G2017c) präsidiert. 18 Schülerinnen und Schüler aus verschiedenen Tertia- und Sekundaklassen nahmen als Delegierte teil. Zusammen mit 60 weiteren Gymnasiastinnen und Gymnasiasten aus Bern und den Nachbarkantonen diskutierten sie europa- und geopolitische Themen auf Englisch und versuchten, im Plenum eine Mehrheit für eine Resolutionen zu finden. Die Abschlussrede wurde vom neuen Berner Stadtpräsidenten gehalten. Die Teilnahme an der Regionalsession erlaubte es den Lernenden, sich für die fünftägige nationale Selektionskonferenz im Herbst in Lausanne zu bewerben.
Vom 6.bis 10. März reisten Destina Coban, Fabienne Hagmann, Reto Riggs, Felix Pompizi, Andrin Honegger, Leon Schaller und Diego Loretan (aus den Klassen G2017c, G2017e und G2018c) an die Session in Brüssel, für die sie sich letztes Jahr an der nationalen Selektionskonferenz in Genf qualifiziert hatten. In Belgien wurden Resolutionen zu Themen wie Xenophobie, Klimawandel oder Förderung der Jugendpolitik verfasst und verteidigt. Die Generalversammlung fand im Europaparlament statt. Neben viel Politik bekamen die Jugendlichen auch Gelegenheit, die Stadt Brüssel zu erkunden und lernten die belgische Gastronomie zu schätzen.
Das europäische Jugendparlament ist eine unabhängige und unparteiische Organisation, die in 41 Ländern aktiv ist und Jugendpolitik in einem nichtformalen Umfeld fördert. Das Gymnasium Kirchenfeld ist seit fünf Jahren bei EYP vertreten.