Debattieren – jetzt aber national!


Das Gymnasium Kirchenfeld macht dem Namen «Debattierschule»  alle Ehre. Am Berner Regionalfinale von «Jugend debattiert» hat sich exakt die Hälfte der Kirchenfeld-Delegation für den nationalen Final qualifiziert.

Am 17. und 18. Januar fand im Campus Muristalden die regionale Vorausscheidung für den nationalen Final vom 29. und 30. März statt. Über 40 Teilnehmende aus sechs Berner Mittelschulen von Thun bis Biel debattierten vor einer hochkarätigen Jury um den Einzug in den Schweizer Final.
Exakt die Hälfte der Teilnehmenden am Schweizer Final sind aus dem Gymnasium Kirchenfeld: Naira Espinoza (G22f), Livia Glauser (G22f), Benjamin Bratschi (W20b) und Loïc Etter (W20c) konnten die hochkarätige Jury, bestehend aus Vertreterinnen Vertretern aus Wirtschaft, Politik und Bildung mit klugen Argumenten, gewandter Rhetorik und einem professionell-erfrischenden Auftreten überzeugen: «Ich würde manche Politiker gerne einladen, hier mitzumachen. Sie könnten sich von den Jugendlichen eine Scheibe abschneiden», meint Jurorin Claudine Esseiva, Stadträtin (FDP).
Debattiert wurde in zwei Kategorien – GYM1, und GYM2 bis Prima – zu politisch aktuellen Themen wie den Formel E Strassenrennen, dem Vaterschaftsurlaub und der Verankerung eines dritten Geschlechts in der Verfassung.
Auch zwischen den Debatten seien rege Diskussionen unter den Schülerinnen und Schülern aller Schulen geführt worden, sagt Loïc Etter: «Diese Gespräche waren sehr konstruktiv». «Wir freuten uns riesig, als wir erfuhren, dass wir beide weiter sind», ergänzt Benjamin Bratschi: «Für uns, und natürlich für das Kirchenfeld.»
Über den Anlass, der neu unter dem Patronat von YES (Young Enterprise Switzerland) steht, haben Medien berichtet – darunter das Regionaljournal von SRF.