myGymer Movie


MyGymer Movie widmet sich im aktuellen 2. Semester 19/20 der Geschlechter-Problematik aus weiblicher Perspektive und zeigt Filme von zwei eher jungen Regisseurinnen, die der Rollenthematik ihre sehr persönliche Sichtweise aufprägen: einfühlsam, aber ohne Gefühlsduselei, witzig, aber ohne Spott, verärgert, aber ohne Hass.

MyGymer Movie zeigt im 2. Semester 19/20 zwei Filme:

Am Montag, 24. Februar den Film «Western» (2017) der deutschen Regisseurin Valeska Grisebach. EU-Hallodri legen sich im wilden Land der Bulgaren mit allem und jedem an: EU-Strukturhilfe vom Feinsten!

Am Dienstag, 28. April den Film «God Exists, Her Name is Petrunya» (2019) von der nordmazedonischen Regisseurin Teona Strugar Mitevska. Strugar Mitevska gibt den mazedonischen Männern die einmalige Chance, sich von ihrem zwiespältigen Ruf als Machos zu befreien. Überzeugen Sie sich selbst davon, ob die Männerwelt vom Balkan die Chance packt oder sie vergeigt…


Das Angebot ist offen für alle Schüler*innen sowie Angehörige des Gymnasiums Kirchenfeld. Die Teilnehmerzahl ist auf 75 beschränkt. Die Vorführungen finden jeweils um 17.30 Uhr im Untergeschoss der Medio statt.

Valeska Grisebach: Western (2017)
Montag, 24. Februar, 17.30 Uhr

In «Western» findet man alles, was in einem Western vorkommen muss: Männer, Schweiss, Waffen, einen Showdown, Prügeleien, Alkohol satt, Pferde, die ohne Sattel geritten werden, bezaubernde Frauen, edle Wilde… Und eigentlich gilt auch das Western-Motto: «Wer zu spät zieht, ist länger tot!» – Aber in Wirklichkeit ist dann doch alles anders. Valeska Griesebach drehte einen «Eastern», man muss aber genau hinschauen, bevor man bemerkt, dass man es mit einem leicht problematischen EU-Strukturhilfeprojekt in Osteuropa zu tun hat, das obendrauf noch von ostdeutschen Tunichtguten mit unübertrefflichem Engagement umgesetzt wird.

Trailer

Teona Strugar Mitevska: «God Exists, Her Name is Petrunya» (2019)
Dienstag, 28. April, 17.30 Uhr

In «God Exists, Her Name is Petrunya» gibt die für nordmazedonische Ansprüche für alles zu alte und etwas aus dem Leim geratene Jungfer Petrunya den Männern richtig Saures. Als echte Partisanin schwimmt sie im Volk, wie Fische im Wasser. Aus einer Laune heraus geht sie auch am Dreikönigstag in Štip zum Volksschwimmen und schnappt sich dabei als erstes Weib in der Geschichte dieses Derbys das heilige Holzkreuz. Nach dem Motto «The Winner Takes It All» denkt Petrunya nicht im Traum daran, das Kreuz zurückzugeben und sich nachträglich disqualifizieren zu lassen. Damit geht der Zoff aber erst richtig los…

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